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„Heute so handeln, dass es künftigen Generationen
nicht schlechter geht als uns heute.“
Die Lokale Agenda 21 ist eine weltweite Initiative des 21. Jahrhunderts, in der Bürger aufgefordert sind, aktiv an der nachhaltigen Entwicklung ihres Umfeldes mitzuwirken. Ziel ist, nachfolgenden Generationen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Das beschränkt sich nicht allein auf die Umwelt, sondern umfasst auch das Miteinander der Generationen, ehrenamtliches Engagement, Bewahrung von Kultur und Tradition, Bekämpfung von Armut und sozialen Unterschieden. Das geschieht zum einen auf globaler, zum anderen auf lokaler Ebene.
Grundlage ist ein UN-Beschluss aus dem Jahr 1992. Angestrebt werden zukunftsfähige, dauerhaft tragfähige Entwicklungsprozesse, die ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit weltweit stabilisieren.
In Hamburg wird dieser UN-Beschluss auf lokaler Ebene einerseits durch den Zukunftsrat Hamburg umgesetzt, andererseits gibt es in einigen Stadtteilen Lokale-Agenda-21-Gruppen. Die Harburger Gruppe HARBURG21 bildete sich 1997 mit den Arbeitsgruppen Verwaltung und Soziales, Verkehr, Energie, Nord-Süd, Schulen 21. Die Gruppen sind bestrebt, Harburg in unterschiedlichen Bereichen aus sozialer, ökologischer und ökonomischer Sicht lebenswerter und zukunftsfähig zu gestalten. Als Beispiele seien genannt: fifty-fifty-Energiesparmodell der Schulen, Ausbau der Radfahrwege, Förderung der Solar-Energie, menschlichere Verwaltung.
Seit April 2003 ist auch der Tauschring Harburg offizielle Arbeitsgruppe von HARBURG21. Im Tauschring wird bereits aktiv gelebt, was mit vielen Lokale-Agenda21-Projekten publiziert werden soll. Aus diesem Grund wurden bundesweit auch viele Tauschringe durch die örtlichen Agenda21-Gruppen initiiert. In Harburg haben wir uns 2002 entschlossen, als offizielle Arbeitsgruppe der Harburg21-Initiative beizutreten und so das zukunftsfähige Modell Tauschring publik zu machen.
